Sony

Desktop-Systeme und Gruppensysteme

Sony bietet zwei grundlegende Typen von Videokonferenz an. Mit jeweils spezifischen Vorteilen eigenen sie sich vielseitig für die visuelle Kommunikation von Führungskräften im eigenen Büro wie von größeren Gruppen in Konferenzräumen oder Auditorien.

Bei Desktop-Systemen wie der PCS-TL50P und der PCS-TL30P sind Sprach-, Video- und Datenaustauschfunktionen in einem platzsparenden Desktop-Gerät zusammengefasst. Die Videokamera ist in den Bildschirm integriert und dieser fungiert auch als PC-Monitor, so dass der vorhandene Arbeitsplatz optimal genutzt wird. Die kostengünstigen, anwenderfreundlichen und platzsparenden Desktop-Systeme eignen sich ideal für die Büros von Führungskräften oder Heimarbeitsplätzen.

Gruppensysteme wie die PCS-G70P und PCS-G50P sind dagegen auf große Besprechungsräume, Konferenzsäle und Auditorien ausgelegt. Kameras, Mikrofone und Bildschirme können je nach Raumverhältnissen und Anzahl der Teilnehmer flexibel an die zentrale MCU (Multipoint Control Unit) angeschlossen werden. Größere Gruppensysteme unterstützen High-End-Features wie Multipoint-Konferenzen zwischen mehreren Standorten, hohe Tonqualität dank breitbandigem Audio-Codec, Datenaustausch über einen angeschlossenen PC und Anschluss einer zweiten Kamera zur übertragung eines zweiten bewegten Videobilds.

Dual-Stream-Unterstützung

Produkte mit Dual-Stream-Unterstützung, wie sie z. B. die PCS-G70P bietet, können zwei bewegte Videobilder gleichzeitig Übertragen. Dies können die Bilder zweier Kameras oder einer Kamera undeiner anderen Videoquelle, wie z. B. eines DVD-Players, sein. Die Bilder werden dann entweder auf zwei separaten Bildschirmen oder aber auf einem horizontal oder vertikal geteilten Einzelbildschirm angezeigt. So lassen sich Aufnahmen aus verschiedenen Bereichen eines großen Konferenzraums oder Nahaufnahmen eines chirurgischen Eingriffs im Rahmen einer medizinischen Vorlesung einspielen.

Memory Stick-Funktionen

Alle Videokonferenzsysteme von Sony unterstützen Memory Sticks als Wechselspeichermedien. Die Einsatzmöglichkeiten hängen vom System ab, aber generell stellen Memory Sticks folgende Funktionen zur Verfügung:

Aufzeichnung von Konferenzen: Dank der Memory Stick-Funktion können Sie Ihre Videokonferenzen einfach auf einem Memory Stick aufzeichnen. Diese branchenweit einmalige Aufnahme-Funktion ermöglicht es Kollegen, die nicht an der Videokonferenz teilnehmen konnten, die Aufzeichnung der Konferenz einfach abzuspielen.

Die Aufnahme erfolgt in MPEG4-Kompression für Audio und Video. Die aufgezeichneten Konferenzen können in erstklassiger Qualität mittels QuickTime wiedergeben werden.

Die Aufnahmedauer hängt von der Bandbreite ab, die vom Anwender an der PCS-G70P eingestellt wurde (64 - 512 Kbps). So wird zum Beispiel eine 1-minütige Aufzeichnung in einer Videoqualität von 64 Kbps in einer 1,6 MB großen Datei gespeichert. Bei dieser Bandbreite passt folglich eine 1-stündige Videokonferenz ohne Weiteres auf einen Memory Stick mit 128 MB.

Telefonbuch: Auf jedem Memory Stick kann ein "privates" Telefonbuch gespeichert werden. Sobald der Anwender den Memory Stick in das Videokonferenzsystem einsteckt, wird automatisch dieses Telefonbuch aktiviert. Der Anwender kann dann einfach Verbindungen zu seinen persönlichen Kontakten aufbauen, ohne dass er erst die ISDN- oder IP-Nummern eingeben muss.

Datenaustausch: Zusätzlich können auf dem Memory Stick Bilder, Computerdaten, Zeichnungen von digitalen Whiteboards sowie andere während einer Konferenz erstellte Daten gespeichert werden.

Des Weiteren können die Bilder einer Digitalkamera von Sony einzeln oder in einer Art Diashow angezeigt und übertragen werden, indem einfach der Memory Stick mit den Bildern in die PCS-G70P eingesetzt und das Memory Stick-Verzeichnis geöffnet wird.

Kostenzuordnung & Administration: Call-Log-Dateien lassen sich zur Kostenzuordnung sowie zu Analysezwecken auf einem Memory Stick speichern. So kann eine zentrale Stelle oder die IT-Abteilung die Nutzung des Videokonferenzsystems durch verschiedene interne Abteilungen überwachen und abrechnen.

Systemaktualisierungen: Die neueste Firmware lässt sich über einen Memory Stick direkt in das System einspielen. Alle Systemeinstellungen wie auch die Telefonbuchdaten können gespeichert, übertragen und zwischen Systemen ausgetauscht werden.

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